Mögliche Risiken von Cannabis-Konsum

  • Cannabis kann bei anfälligen Menschen zu Psychosen und Schizophrenie führen
  • Es ist ein Rauschmittel, kann abhängig machen 
  • Es fehlen ausreichende Studienergebnisse aufgrund des jahrzehntelangen Verbots
  • Die Wirkung ist psychisch unvorhersehbar, es können Angst- und Panikgefühle sowie fixe Ideen und Durcheinander im Kopf entstehen
  • das Kurzzeitgedächtnis wird gestört und es kann zu Erinnerungslücken kommen
  • Körpererleben - Herzrasen, Übelkeit und Schwindel können sich einstellen.
  • Ein Kreislaufkollaps ist möglich.
  • Langfristiger Konsum kann mit Risiken verbunden sein, Forschungsergebnisse widersprechen sich. 
  • Nutzung in der Puberät kann Gehirnentwicklung ungünstig beeinträchtigen und zu einer verzögerten Entwicklung führen.
  • Dauerhafter Cannabiskonsum kann zudem eine spezifische Abhängigkeit nach sich ziehen. Oft wird sie begleitet durch allgemeine Rückzugstendenzen bis hin zur sozialen Isolation.
  • Dauerhafter Cannabiskonsum hat eine Beeinträchtigung der kognitiven Leistungsfähigkeit zur Folge (Aufmerksamkeit, Konzentration, Lernfähigkeit)
  • Cannabis mit Tabak geraucht kann Krebserregend sein, was auf den Tabakkonsum zurückzuführen ist.

 

Macht Cannabis süchtig?

  • Regelmäßiger Cannabiskonsum kann zu einer milden psychischen und/oder körperlichen Abhängigkeit führen.
    Dies merkt man, wenn man erfolglos versucht, den Konsum zu reduzieren oder einzustellen. Sie erleben möglicherweise typische Symptome wie innere Unruhe, Nervosität, Ängstlichkeit oder Depressionen. Sichere äußere Anzeichen für eine Abhängigkeit gibt es nicht.
  • Vor Kurzem belegte die Forschung, dass der dauerhafte Konsum von Cannabis mit Toleranzentwicklung und Entzugserscheinungen einhergehen kann. Eine körperliche Abhängigkeit ist jedoch bei weitem nicht so stark ausgeprägt wie beispielsweise bei Alkoholikern. Eine psychische Abhängigkeit, die mit dem starken Wunsch verbunden ist, zu konsumieren, kann jedoch intensiv ausgeprägt sein. Betroffene Cannabiskonsumenten können den Konsum nicht mehr reduzieren oder haben bereits einige erfolglose Versuche hinter sich, den Konsum zu beenden. Man geht davon aus, dass etwa 4 - 7 Prozent aller Cannabiskonsumenten eine Abhängigkeit entwickeln.
  • Die Gefahr, abhängig zu werden, ist nicht für jede/n Konsumierende/n gleich. Je nach psycho-sozialen Risikofaktoren, kann eine Person mehr oder weniger gefährdet sein, eine Abhängigkeit zu entwickeln. Depressionen können das Risiko erhöhen, Cannabis im Sinne einer "Selbstmedikation" zu missbrauchen. Somit liegt das "wahre" Problem in vielen Fällen nicht primär in der Substanzwirkung, sondern in der psychischen Grundproblematik begründet.
  • Als ein wichtiger Risikofaktor gilt vor allem der frühe Einstieg in den regelmäßigen Cannabiskonsum: Je früher bereits regelmäßig Cannabis geraucht wird, desto wahrscheinlicher entwickeln sich später z. B. Abhängigkeitsprobleme. Als weitere Risikofaktoren sind auch der frühe Einstieg in den Zigaretten- und Alkoholkonsum zu nennen.
  • Studien erbrachten, dass nur ein sehr kleiner Teil der Cannabiskonsumenten auf andere Drogen umsteigt.

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