Über die Arbeit mit Jugendlichen UND deren Eltern

LeistungsdruckMobbing

Jugendliche und damit auch deren Eltern geraten - nicht nur - in der Schule häufig unter Leistungsdruck.
So vielfältig die Ursachen sind (Teilleistungsschwächen, selbst implizierter Druck, Druck durch Eltern oder Lehrer, Mobbing durch Schulkameraden, gesellschaftlicher Erwartungsdruck) fehlt für eine wirkungsvolle Hilfe (neben spezifischen Maßnahmen) häufig die psychische Widerstandskraft der Betroffenen, um mit ihrer Lebenssituation besser umgehen zu können. Manchmal braucht es einen Blick von aussen auf das Familiensystem, um allen Beteiligten zu helfen, wieder in die eigene Mitte zu kommen. Diese Kraft, Resilienz, gilt es einzuüben.

Die Pubertät

Immer häufiger sprechen mich Eltern an, die Probleme mit ihren Kindern haben. Seien es die Pubertät, Leisungsverweigerung, Drogen, seltsames Verhalten, Selbstverletzung, Störungen des Essverhaltens, Schuleschwänzen, schlechter Einfluss von Aussen, Lügen, Stehlen, oder gar Herausforderungen an alle Beteiligten wie ADHS.

Depressionen bei Jugendlichen

Leider nehmen heute auch Depressionen bei Jugendlichen zu. Behandlungsbedürftige Depressionen werden insbesondere im Jugendalter leider noch immer zu selten erkannt. Häufig verdecken auffälligere Probleme wie Schulversagen und soziale Isolation oder auch aggressives oder störendes Verhalten eine dahinterliegende Depression.Belastende Lebensumstände wie

  • eine Trennung der Eltern,
  • viele Auseinandersetzungen der Eltern,
  • Sorgen der Eltern,
  • Krankheit der Eltern,
  • Todesfälle in der Familie,
  • die Geburt eines weiteren Kindes,
  • Umzug,
  • der Verlust von wichtigen Bezugspersonen,
  • chronischer Schulstress,
  • Überforderung,
  • die Ausgrenzung aus der Gruppe der Gleichaltrigen
  • uvm

können Auslöser einer Depression sein. Leider können Depressionen jedoch auch ohne offensichtliche Auslöser oder erst längere Zeit nach herausfordernden Lebensereignissen auftreten.

Auch genetische Vorbelastungen, wie beispielsweise Depressionen in der Familie, erhöhen das Risiko, dass ein Kind depressiv wird. Die Auswirkungen von Depressionen können sehr schwerwiegend sein. Die Jugendlichen können ihre Leistungsdefizite nicht wieder aufholen, verlieren Freunde und die Fähigkeit, Kontakte zu Gleichaltrigen aufzubauen und zu gestalten. Auch können sie hinsichtlich der Entwicklung sozialer und emotionaler Konflikt- und Bewältigungsstrategien zurückbleiben.

  • Folgende Anzeichen können auf Depressionen hinweisen:
  • Appetitverlust oder -zunahme mit Gewichtsveränderungen
  • evtl. wiederkehrende Gedanken an den Tod sowie suizidales Verhalten (leider werden diese meist nicht geäussert)
  • Freudlosigkeitreizbare und gedrückte Stimmung
  • Selbstwertprobleme
  • sozialer Rückzug
  • ständige Müdigkeit,
  • scheinbare Faulheit,
  • Aktivitätsreduktion
  • Unruheverminderte Konzentrations- und Aufmerksamkeitsfähigkeit

Besorgte Eltern können sich folgende Fragen beantworten:

  • Wie lange ist mein Teenager schon verändert (längerfristige Störungen über Tage und Wochen sollten ernst genommen werden, Phasen gehen vorüber, wiederholen sie sich. Seien Sie aufmerksam!)
  • Wie oft fällt mir dieses neue Verhalten auf?
  • Wie stark empfinde ich die Ausprägung dieses Problems auf einer Skala von 1-10 (1= unauffällig 10 ist maximal störend)
  • Wer leidet am meisten unter dem Problem? Sie als Eltern oder die Jugendlichen?

Über die Arbeit mit Jugendlichen UND deren Eltern

Jugendliche und damit auch deren Eltern geraten - nicht nur - in der Schule häufig unter Leistungsdruck. So vielfältig die Ursachen sind (Teilleistungsschwächen, selbst implizierter Druck, Druck durch Eltern oder Lehrer, Mobbing durch Schulkameraden, gesellschaftlicher Erwartungsdruck) fehlt für eine wirkungsvolle Hilfe (neben spezifischen Maßnahmen) häufig die psychische Widerstandskraft der Betroffenen, um mit ihrer Lebenssituation besser umgehen zu können.

Seien es die Pubertät, Leisungsverweigerung, Drogen, seltsames Verhalten, Selbstverletzung, Störungen des Essverhaltens, Schuleschwänzen, schlechter Einfluss von Aussen, Lügen, Stehlen, oder gar Herausforderungen an alle Beteiligten wie ADHS.

  • Sind mir Auslöser für die Probleme bekannt?
  • Was hilft, die Symptome zu verbessern?
  • Raten uns Lehrer, Erzieher oder Verwandte zu professioneller Unterstützung?
  • Glauben Sie, dass Sie oder Ihr Teenager das Problem selbst lösen können oder brauchen Sie Hilfe?

Häufig versuchen Eltern viel zu lange ein Problem selbst zu lösen bis sie sich Unterstützung suchen. Gerade wenn Sie derzeit mit mehreren Belastungen gleichzeitig konfrontiert sind, sollten Sie nicht zu lange damit warten, Hilfe zu suchen. Sie tun weder sich noch Ihrem Kind oder Jugendlichen damit einen Gefallen.

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Manchmal braucht es einen Blick von aussen auf das Familiensystem, um allen Beteiligten zu helfen, wieder in die eigene Mitte zu kommen. Diese Kraft, Resilienz, gilt es einzuüben. Immer häufiger sprechen mich Eltern an, die Probleme mit ihren Kindern haben. Bevor Sie verzweifeln, weil einfach nichts mehr hilft, sollten Sie sich beraten lassen.

In einer solchen Situation arbeite ich meist zuerst mit den Eltern, es sei denn die Jugendlichen sind bereits volljährig, aber auch hier ist es häufig notwendig, mit den Mitgliedern des Familiensystems zu arbeiten!

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