Unsere tiefste Angst von Marianne Williamson zitiert von Nelson Mandela in seiner Antrittsrede

"Unsere tiefste Angst ist nicht, dass wir unzulänglich sind.
Unsere tiefste Angst ist, dass wir unermesslich machtvoll sind.
Es ist unser Licht, das wir fürchten, nicht unsere Dunkelheit.

Wir fragen uns: Wer bin ich eigentlich, dass ich leuchtend, hinreißend, talentiert und fantastisch sein darf?
Wer bist du denn, es nicht zu sein?
Du bist ein Kind Gottes.

Dich selbst klein zu halten, dient der Welt nicht.
Es hat nichts mit Erleuchtung zu tun, wenn du dich kleiner machst, damit andere um dich herum sich nicht verunsichert fühlen.

Wir sollen alle strahlen wie die Kinder.
Wir wurden geboren, um die Herrlichkeit Gottes zu verwirklichen, die in uns ist.
Sie ist nicht nur in einigen von uns; sie ist in jedem Einzelnen.

Und wenn wir unser eigenes Licht erstrahlen lassen, geben wir unbewusst anderen Menschen die Erlaubnis, dasselbe zu tun.
Wenn wir uns von unserer eigenen Angst befreit haben, befreit unsere Gegenwart andere ganz von selbst."

Die Einladung von Oriah Mountain Dreamer

Die Einladung

Es interessiert mich nicht, wovon Du Deinen Lebensunterhalt bestreitest.
Ich möchte wissen, wonach Du Dich sehnst und ob Du es wagst,
davon zu träumen, Deine Herzenswünsche zu erfüllen.

Es interessiert mich nicht, wie alt Du bist.
Ich möchte wissen, ob Du es riskieren wirst,
verrückt vor Liebe zu sein, vernarrt in Deine Träume,
in das Abenteuer, lebendig zu sein.

Es interessiert mich nicht, welche Planeten in welcher Konstellation zu Deinem Mond stehen.
Ich möchte wissen, ob Du die Mitte Deines Leids berührt hast,
ob Du durch Verrat, den Du im Leben erfahren hast,
aufgebrochen und offen geworden
oder geschrumpft bist und Dich verschlossen hast vor Angst und weiterem Schmerz.

Ich möchte wissen, ob Du dasitzen kannst mit Schmerz
– meinem oder Deinem eigenen –
ohne irgendeine Bewegung der Ausflucht,
ohne den Schmerz zu verbergen, ohne ihn verschwinden zu lassen, ohne ihn festzuhalten.

Ich möchte wissen, ob Du mit Freude dasein kannst
– meiner oder Deiner eigenen –
ob Du mit Wildheit tanzen und zulassen kannst,
daß Ekstase Dich erfüllt bis in die Fingerspitzen und Zehen hinein,
ohne jene Vorsicht, in der du dich in acht nimmst,
realistisch bist und dich an die Begrenzung des Menschendaseins erinnerst.

Es interessiert mich nicht, ob die Geschichte, die Du mir erzählst, wahr ist.
Ich möchte wissen, ob Du jemanden enttäuschen kannst, um zu Dir selbst ehrlich zu sein,
ob Du es erträgst, daß Dir deshalb jemand Vorwürfe macht
und Du trotzdem Deine eigene Seele nicht verrätst.
Ich möchte wissen, ob Du treu sein kannst und zuverlässig.

Ich möchte wissen, ob Du Schönheit sehen kannst, auch dann, wenn es nicht jeden Tag schön ist
und ob Du in Deinem Leben einen göttlichen Funken spürst.
Ich möchte wissen, ob Du mit Mißerfolg leben kannst
– mit Deinem und meinem –
und immer noch am Ufer eines Sees stehen und “Ja“ zum Vollmond rufen kannst.

Es interessiert mich nicht, wo Du lebst oder wieviel Geld Du hast.
Ich möchte wissen, ob Du nach einer kummervollen Nacht voller Verzweiflung aufstehen kannst
–ausgelaugt und mit Schmerzen –
und trotzdem tust, was getan werden muß für Deine Kinder oder andere Menschen.

Es interessiert mich nicht, welche Schulausbildung Du hast oder wo und bei wem Du studiert hast.
Ich möchte wissen, ob Du mit mir in der Mitte des Feuers stehen und nicht zurückschrecken wirst.
Ich möchte wissen, was Dich von innen aufrecht erhält, wenn alles andere wegfällt.

Ich möchte wissen, ob Du mit Dir selbst alleine sein kannst
und ob Du wirklich die Leute magst, mit denen Du Dich in Zeiten der Leere umgibst.

Oriah Mountain Dreamer (im Mai 1994, http://www.oriahmountaindreamer.com)
Aus dem Amerikanischen übersetzt von Jena Ilka Frey

Die Einladung (Alternative Übersetzung)

Es interessiert mich nicht, wie Du Dein Brot verdienst.
Ich will wissen, wonach Du Dich leidenschaftlich sehnst
und ob Du es wagst, Dich dem Verlangen Deines Herzens zu stellen.

Es interessiert mich nicht, wie alt Du bist.
Ich will wissen, ob Du es riskierst, wie ein Narr auszusehen
für die Liebe, für Deinen Traum und für das Abenteuer, am Leben zu sein.

Es interessiert mich nicht, welche Planeten im Quadrat zu Deinem Mond stehen.
Ich will wissen, ob Du das Zentrum Deines eigenen Kummers berührt hast;
ob Du aufgebrochen bist durch die Enttäuschungen des Lebens;
oder ob Du geschrumpft bist und Dich verschlossen hast
aus Angst vor weiteren Schmerzen.

Ich will wissen, ob Du mit Schmerz in Kontakt bleiben kannst,
mit meinem oder Deinem eigenen, ohne was zu machen
um ihn zu verstecken, zu zerstreuen oder zurechtzubiegen.

Ich will wissen, ob Du Freude ertragen kannst, Deine wie meine,
ob Du wild tanzen kannst und Dich von Ekstase füllen lassen kannst
bis in die Finger- und Zehenspitzen, statt uns zu ermahnen vorsichtig zu sein, aufzupassen,
realistisch zu sein und die Begrenztheit des Menschseins im Auge zu behalten.

Es interessiert mich nicht, ob die Geschichte, die Du mir erzählst, wahr ist.
Ich will wissen, ob Du einen anderen enttäuschen kannst, um Dir selbst treu zu bleiben;
ob Du die Anschuldigung, ein Verräter zu sein, ertragen kannst,
ohne Deine eigene Seele zu verraten;
ob Du treulos sein kannst und daher vertrauenswürdig.

Ich will wissen, ob Du Schönheit sehen kannst,
selbst wenn Sie nicht hübsch ist jeden Tag.
Und ob Du Dein Leben aus seiner eigenen Gegenwart entspringen lassen kannst.
Ich will wissen, ob Du mit Versagen leben kannst, Deinem wie meinem, und immer noch am
Rand eines Sees stehen und dem Silber des Mondes zurufen kannst: ‚“Ja!“

Es interessiert mich nicht, wo Du lebst, oder wieviel Geld Du hast.
Ich will wissen, ob Du nach einer Nacht voll Kummer und Verzweiflung,
erschöpft und wund bis ins Mark, aufstehen und tun kannst,
was getan werden muß, um die Kinde zu füttern.

Es kümmert mich nicht, wen Du kennst und wie Du hierher gekommen bist.
Ich will wissen, ob Du mit mir mitten im Feuer stehen wirst ohne zurückzuschrecken.

Es interessiert mich nicht, wo, was und mit wem Du studiert hast.
Ich will wissen, was Dich von innen heraus aufrecht erhält, wenn alles andere abfällt.

Ich will wissen, ob Du mit Dir selbst allein sein kannst,
und ob Du wahrhaft Freude hast an der Gesellschaft,
die Du pflegst in jenen leeren Augenblicken.

ORIAH MOUNTAIN DREAMER
(Kanadische Schullehrerin)

Worin sehe ich die Ursachen für Burnout?

Meine jahrelange Erfahrung lässt sich inzwischen recht kurz zusammen fassen:

Erziehung in der Leistungsgesellschaft
Jeder Burnout ist ein individuelles Problem, das in einer Gesellschaft entstehen muss, die durch die persönliche wie schulische Erziehung ab frühester Jugend Leistung und Funktionalität über Menschlichkeit und Menschsein stellt.

Leistung und Erfolg zum Ausgleich für unangenehme Gefühle
M.E. lernen viele Menschen viel zu früh, dass man ein schlechtes Gefühl nicht anzunimmt, sondern mit Leistung wiedergutmacht. Und so entsteht eine Spirale des endlos Leistung erbringen müssens. Diese beginnt meist erst dann, Probleme zu machen, wenn sich die Leistung nicht mehr steigern lässt, jedoch keine Alternativen vorhanden sind zum Umgang mit den sich derzeit massiv angesammelten unangenehmen Gefühlen.

Zusammenbruch leitet neue Work-Life-Balance ein
Und so ist der Zusammenbruch im Rückblick häufig ein Geschenk, er zieht die Notbremse. Der Weg zurück besteht darin, zu einem Ausgleich zwischen Herz und Hirn, Leistung und Sein zu finden, also die sogenannte Work-Life-Balance.

Neue Lebensmaximen definieren
Das bedeutet für viele, die lebenslang gelebten Maximen zu überprüfen, zu modifizieren und ans Älterwerden anzupassen, anstatt das eigene Existenzrecht ständig nur an die sich steigernde Leistung zu koppeln.

Heilung durch liebevolle und verständnisvolle Neudefinition
Die Heilung besteht in einer sanften und liebevollen Infragestellung der eigenen Lebenshaltung an den individuellen Herausforderungen in der Kindheit sowie dem weiteren Leben. Manchmal geht es auch darum, was man selbst mit dieser Haltung seinem Umfeld abgefordert hat. Dies wiederum erfordert häufig eine Wiedergutmachung oder Umkehr, die nicht jedem leicht fällt, denn die neue Innenschau muss liebevoll und verständnisvoll und menschlich sein anstatt fordernd und richtend.

Burnout-Coaching für Führungskräfte und Unternehmer
In meiner Praxis arbeite ich mit Menschen genau diese Eckpunkte durch, und sehr häufig geht es viel schneller als erwartet, viele Firmen beauftragen mich inzwischen regelmässig mit 5-10 Sitzungen à 2 h für eine Führungskraft, wenn der Stress zuviel wird und die Anzeichen nicht mehr übersehbar sind . Ist ein Burnout jedoch schon lange manifestiert, kann es schon auch einmal einen längeren Zeitraum für die Behandlung erfordern, ist jedoch in meiner Erfahrung eher die Ausnahme. 

Besonders hilfreich ist hier die Skypeberatung, da aufwändige An- und Abfahrten entfallen. Es ist jedoch auch vor Ort in den Firmen möglich. 

Meine Verschwiegenheitspflicht

Reden oder Schweigen?

Von der ärztlichen Schweigepflicht haben Sie sicher schon vielfach gehört;
Was ist, wenn Ihre Krankenkasse Fragen hat und um Auskunft bittet?
Was darf ich wem erzählen – und wann muss ich schweigen?

Die gesetzlichen Regelungen zur Schweigepflicht

Ich habe als Heilpraktikerin für Psychotherapie eine Verschwiegenheitspflicht. Diese ist eine Nebenpflicht aus dem Behandlungsvertrag nach Paragraph 603 a des Bürgerlichen Gesetzbuchs. Sie gilt im selben Umfang, wie Sie es als Patient auch vom Arzt erwarten können. Verstoße ich gegen meine Verschwiegenheitspflicht, können Sie Unterlassung verlangen. Grundsätzlich gilt die Verschwiegenheitspflicht auch über den Tod des Patienten hinaus.

Schweigepflicht, Offenbarungsrecht und Auskunftspflicht

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Mein Wirkungskreis

Vor Ort in meiner Praxis
in Schifferstadt

Im Umkreis
Speyer, Ludwigshafen, Mannheim, Limburgerhof, Mutterstadt, Waldsee, Neuhofen, Böhl-Iggelheim, Hassloch

Grossraum Rhein-Neckar
Heidelberg, Weinheim, Germersheim, Karlsruhe, Bensheim, Heppenheim, Landau/ Pfalz, Neustadt/Wstr., Grünstadt, Frankental, Worms, Viernheim.

Online (Skype DE/EN)
Deutschland, Österreich, Schweiz

Heilpraktiker für Psychotherapie
in Schifferstadt auf jameda