Was hilft bei Dauerstress besser?

Meditation bei DauerstressEntspannung oder Meditation?

Dauerstress ist für unseren Körper und unser Gehirn sehr ungesund. Wir verlernen zu entspannen. Unsere Nervenbahnen werden zu Autobahnen für den Dauerstress. Und wenn wir dann endlich mal Zeit haben, finden wir die Abfahrt von der Autobahn nicht mehr.

Unsere Gedanken kreisen um die Vergangenheit, Probleme oder die Zukunft und präsentiert unzählige Szenarien. Wir haben gelernt, uns durch Lösungen ein gutes Gefühl zu verschaffen und versuchen nun dieses gedankliche Erfolgsprinzip in jedem freien Moment.

Und damit können wir nicht mehr ausruhen. Also lernen wir nur noch, uns einigermassen effektiv abzuschalten: mit dem Handy, dem Fernseher (Mord und Totschlag, Nachrichten oder Liebesgeschichten), dem PC, Spielen, Tätigkeiten, und Zahllosem mehr.

Gibt es eigentlich einen Unterschied zwischen Meditation und Entspannung?

 Die beiden Begriffe sind heute sehr miteinander verworren und es herrscht keine Einigkeit mehr. Deshalb hier ein Erklärungsversuch:

Entspannung bei DauerstressEntspannung

Entspannung findet im Liegen statt und bedeutet heute meist, dass Ihnen eine Stimme einen Weg vorgibt, der Ihren Geist so beschäftigt, dass er seine üblichen Gedankenschleifen hinter sich lässt. Dies kann von 5 Minuten Länge bis zu einer Stunde oder sogar länger dauern.

Ich persönlich bevorzuge Entspannungsanleitungen, die 30 Minuten nicht überschreiten. Entspannung stammt z.B. aus dem Yoga und wurde u.a. von den Erfindern von Autogenem Training und der Progressiven Muskelentspannung abgewandelt übernommen. 20 Minuten gelten als ideale Zeit für z.B. einen Powernap am Nachmittag oder nach Feierabend.

Dabei konzentrieren Sie sich auf Ihren Körper, Ihren Atem oder innere Bilder in einer bestimmten Reihenfolge. Je öfter Sie dies wiederholen, desto leichter fällt es Ihnen und umso wohler fühlen Sie sich.
Wichtig ist hier die Dauer: Einschlafen ist bei einer Entspannung tagsüber keine gute Idee – danach fühlen Sie sich dann meist zerknittert und übellaunig! Und man vermeidet das Einschlafen, wenn man vorher ein großes Glas Wasser trinkt. Dann wird man von dem daraus entstehenden Bedürfnis geweckt.


Gedanken sind Ablenkung

keine Gedanken sind Meditation

Ramana Maharshi


fakirMeditation

Meditation ist hingegen die nächste Stufe. Gewöhnlich sitzen Sie auf einem Meditationskissen, auf einem Stuhl oder wahlweise auch auf einem großen Gymnastikball, ganz wie Ihr Körper es erlaubt. Sie gehen dabei selbst ganz bewusst mit Ihren Gedanken, Gefühlen und Ihrem Atem um, sind konzentriert und erreichen so einen stillen inneren Raum, in dem geistige und körperliche Entspannung stattfinden können.

In östlichen Kulturen gilt Meditation als eine grundlegende und zentrale bewusstseinserweiternde Übung. Die angestrebten Bewusstseinszustände werden, je nach Tradition, unterschiedlich und mit Begriffen wie Stille, innere Ruhe, Leere, Panorama-Bewusstheit, Einssein, im Hier und Jetzt sein oder frei von Gedanken sein beschrieben.

Aus diesem tiefen inneren Erleben heraus ergibt sich dann eine neue Entstellung zu Gedanken, Gefühlen, Ängsten und Sorgen. Oft entsteht auch ein Perspektivenwechsel. Man lernt, mehr aus seiner authentischen Mitte heraus zu agieren.

Viele Menschen berichten, dass Sie durch Meditation ausgeglichener werden. Sie sagen auch, sie gingen empathischer mit sich und anderen um und hätten dadurch eine Verbesserung im Umgang miteinander erlebt.

 

 


Wenn der Verstand nichts mehr zum festhalten hat,

wird er STILL

Ramana Maharshi


Sie haben es versucht und es hat nicht funktioniert?

Meditieren kann eindeutig das Gegenprogramm zur Stressautobahn anregen. Sie kann auch dabei helfen, mit Emotionen anders umzugehen. Meditation bringt Sie in Ihre Mitte und lässt Sie dadurch ausgewogener handeln.

Doch es ist wichtig, hier nicht zu viel zu schnell zu erwarten. Doch so unglaublich es klingt:

Meditieren will gelernt sein

Ich habe in meinen Entspannungskursen nach einiger Zeit auch Meditation eingeführt. Ein entspannter Geist lässt sich viel leichter darauf ein! Haben Sie erst ein oder zweimal ein richtig gutes Gefühl nach dem Meditieren gehabt, steigt die Lust darauf, das zu wiederholen!

Fügen Sie hier noch ein wenig Planung und eine Prise Disziplin hinzu, kann es richtig gut werden!
Viele Wege führen hier zum selben Ziel: wie komme ich gut in den inneren Raum, in dem endlich mal Ruhe herrscht, oder in dem das Geplapper meiner Gedanken so weit weg ist, dass mich nicht mehr jeder Gedanke meilenweit mitschleifen kann?

Je öfter Sie das wiederholen, desto mehr verändern Sie Ihre Nervenbahnen und damit Ihr Leben, indem Sie einfach mal NICHTS tun und genau das Ihrem Leben ganz neuen Sinn verleiht.

Nachgewiesene positive Effekte von Meditation

  • Die Muskulatur entspannt
  • Der Blutdruck sinkt
  • Sie atmen tiefer und langsamer, die Durchblutung verbessert sich, Asthma kann sich bessern
  • Stoffwechselprobleme verbessern sich
  • Kopfschmerzen werden besser
  • Die Selbstheilungskräfte werden wieder angeregt
  • Das Immunsystem wird gekräftigt

Mein Tipp: Suchen Sie sich einen Lehrer und bleiben Sie erst einmal bei einem System. Beginnen Sie mit körperlicher Entspannung, und wenn Sie diese wirklich genüsslich und diszipliniert erleben können, dann wird es Zeit für Meditation und zwar erst dann, wenn Ihnen wirklich danach ist!

Hier finden Sie eine Überblick meiner Kurzentspannungsübungen als Video.  

Mein Wirkungskreis

Vorort in meiner Praxis
in Schifferstadt

Im Umkreis
Speyer, Ludwigshafen, Mannheim, Limburgerhof, Mutterstadt, Waldsee, Neuhofen, Böhl-Iggelheim, Hassloch

Großraum Rhein-Neckar
Heidelberg, Weinheim, Germersheim, Karlsruhe, Bensheim, Heppenheim, Landau/ Pfalz, Neustadt/Wstr., Grünstadt, Frankental, Worms, Viernheim.

 

 

Heilpraktiker für Psychotherapie
in Schifferstadt auf jameda