Selbstliebe oder Selbstmitgefühl

Wie der innere Kritiker oder Antreiber funktioniert

Fotolia 135694508 XSDer gnadenlose innere Kritiker, oft auch „innerer Antreiber“ genannt, hat unangenehme, strenge, bestrafende oder gar schmerzhafte Behandlung durch Erwachsene in der Kindheit und der Schule völlig verinnerlicht. Er lässt sich auch nicht auf Knopfdruck abstellen.
Dieser unfreundliche, stets fordernde und unzufriedene innere Dialog findet unbewusst statt. Er findet stets noch ein Problem oder einen Vorwurf gegen einem selbst oder andere und hat genau die Folgen, unter denen viele Menschen in Form von psychischen Problemen leiden: Burnout, Ängste, Depressionen, um nur einige zu nennen.
Gegen den inneren Angriff verteidigt sich das Bewusstsein mit Gegenargumenten und so haben viele Menschen ständig Streitgespräche im Kopf, sei es gegen sich oder mit anderen und kommen nie zur Ruhe. Ausserdem müssen sie ständig diese schlechten Gefühle mit Erfolgserlebnissen ausgleichen und sind dadurch sehr gestresst.

 

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Die Selbstmitgefühls-Powernaps

Selbstmitgefühl gibt uns die gleiche Freundlichkeit,
die wir anderen geben würden
C. Germer

50532401 sSelbstmitgefühl ist in unseren Breiten noch meist ein unbekanntes Konzept. Das stelle ich täglich in meiner Praxis in der Arbeit mit meinen Klienten fest, da die meisten Menschen scheinbar nach dem nachstehenden Motto in vielen Varianten leben, ohne es je für sich in Worte zu fassen:

Ich muss mich selbst möglichst hart und strafend behandeln,
damit ich das werden kann, was ich für andere sein soll,
damit ich anders bin, als ich bin.

Dabei versuchen Sie jedoch mit ihrem Umfeld und geliebten Menschen meist sehr freundlich und liebevoll umzugehen. Deshalb übe ich es immer wieder mit Ihnen und die Selbstmitgefühls-Powernaps sollen dabei auf ganz sanfte Weise unterstützen und zeigen auf, wie es gehen kann. Dabei können sie mit inneren Bildern arbeiten, in einen neuen und besseren Kontakt mit Ihren unangenehmen Gefühlen kommen und so zu einem deutlich besseren Umgang mit ihnen. Üben Sie es einfach mal ein paar Tage und lassen Sie sich von der guten Wirkung überraschen.

Hier finden sie meine Selbst-Mitgefühls-Übungen auf Youtube in einer Playlist.

Gehst Du nicht sanft mit Dir um
wie kannst Du es dann gegenüber anderen sein?

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Neujahrsvorsätze

Wie Sie das, was Sie sich vornehmen, in diesem Jahr auch wirklich umsetzen könnten!

ian schneider PAykYb 8Er8 unsplashHerzlich willkommen im Jahr 2020! Viele Menschen nehmen den Jahreswechsel zum Anlass für Veränderung. Sie nehmen sich z.B. vor:

  1. mit dem Rauchen aufhören,
  2. regelmäßig zum Sport gehen,
  3. sich gesünder zu ernähren,
  4. weniger zu trinken,
  5. regelmäßig zu meditieren.

Diese Liste ließe sich wahrscheinlich ins Unendliche weiterführen.

Statistiken zeigen jedoch, dass bereits Ende Januar mehr als 50% der Menschen Ihr Vorsätze über Bord werfen und frustriert aufgeben.

Woran liegt es, dass so viele aufgeben?

Vielleicht haben Sie dieses Phänomen bereits selbst erlebt und wissen aus eigener Erfahrung, dass es nicht daran lag, dass Ihnen nicht wichtig war. Vielleicht folgen Sie mir durch die nachfolgenden Überlegungen und interessanten statistischen Ergebnisse, um herauszufinden, was Sie tun könnten, damit es dieses Jahr anders wird?

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Stressfreie Familienzeit: 8 Überlebens-Tipps für die Weihnachtszeit

Stressfreie Weihnachtszeit ÜberlebenstippsViele Frauen kennen es: die besinnliche Zeit des Jahres steht vor der Tür und alles, an das wir denken können ist:

  • Wo bekomme ich noch schnell die restlichen Geschenke her? Und ach ja, perfekt sollen sie auch noch sein!
  • Wie schaffe ich es, dass es dieses Jahr harmonisch/perfekt wird?
  • Hoffentlich geraten die Kinder dieses Jahr nicht aneinander!
  • Was soll ich kochen? Was schmeckt allen? Was ist mit denen, die an Unverträglichkeiten leiden?
  • Ich habe noch nicht alle Geschenke und bin viel zu spät dran!
  • Ich muss es allen rechtmachen!

 

Wir quälen uns durch überfüllte Kaufhäuser und Innenstädte, suchen das „perfekte Rezept“ für den Heiligen Abend, das perfekte Geschenk, schmücken das Haus, backen Kekse – für manche von uns Stress pur. Von Entspannung und besinnlicher Vorfreude kann da kaum die Rede sein.

Damit Sie trotz des Trubels diese Weihnachten eine entspannte Zeit haben können habe ich Ihnen hier 8 Überlebens-Tipps zusammengestellt.

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Die Skelettfrau

Ein Selbstfürsorgemärchen der Inuit von Clarissa Pinkola Estés
aus dem Buch DIE WOLFSFRAU

Viele Jahre waren vergangen, bis sich niemand mehr daran erinnern konnte, gegen welches Gesetz das arme Mädchen verstoßen hatte. Die Leute wussten nur noch, dass ihr Vater sie zur Strafe von einem Felsvorsprung ins Eismeerhinabgestoßen hatte und dass sie ertrunken war. So lag sie für eine lange Zeit am Meeresboden. Die Fische nagten ihr Fleisch bis auf die Knochen ab und fraßen ihre kohlschwarzen Augen. Blicklos und fleischlos schwebte sie unter den Eisschollen, und ihr Gerippe wurde von der Strömung um- und um- und umgedreht. Die Fischer und Jäger der Gegend hielten sich fern von der Bucht, denn es hieß, dass der Geist der Skelettfrau dort umginge.

Doch eines Tages kam ein junger Fischer aus einer fernen Gegend hergezogen, der nichts davon wusste. Er ruderte seinen Kajak in die Bucht, warf seine Angel aus und wartete. Er ahnte ja nicht, dass der Haken seiner Angel sich sogleich in den Rippen des Skeletts verfing! Schon fühlte er den Zug des Gewichts und dachte voll Freude bei sich: "Oh, welch ein Glück! Jetzt habe ich einen Riesenfisch an der Angel, von dem ich mich für lange Zeit ernähren kann. Nun muss ich nicht mehr jeden Tag auf die Jagd gehen." Das Skelett bäumte sich wie wild unter dem Wasser auf und versuchte freizukommen, aber je mehr es sich aufbäumte und wehrte, desto unentrinnbarer verstrickte es sich in der langen Angelleine des ahnungslosen Fischers.

Das Boot schwankte bedrohlich im aufgewühlten Meer, fast wäre der Fischer über Bord gegangen, aber er zog mit aller Kraft an seiner Angel, er zog und ließ nicht los und hievte das Skelett aus dem Meer empor. "Iii, aiii", schrie der Mann, und sein Herz rutschte ihm in die Hose hinunter, als er sah, was dort zappelnd an seiner Leine hing. "Aiii", und "igitt", schrie er beim Anblick der klappernden, mit Muscheln und allerlei Getier bewachsenen Skelettgestalt. Er versetzte dem Scheusal einen Hieb mit seinem Paddel und ruderte, so schnell er es im wilden Gewässer vermochte, an das Meeresufer.

Aber das Skelett hing weiterhin an seiner Angelleine, und da der Fischer seine kostbare Angel nicht loslassen wollte, folgte ihm das Skelett, wohin er auch rannte. Über das Eis und den Schnee; über Erhebungen und durch Vertiefungen folgte ihm die Skelettfrau mit ihrem entsetzlich klappernden Totengebein.

"Weg mit dir", schrie der Fischer und rannte in seiner Angst geradewegs über einige frische Fische, die jemand dort zum Trocknen in die Sonne gelegt hatte. Die Skelettfrau packte ein paar dieser Fische, während sie hinter dem Mann her geschleift wurde, und steckte sie sich in den Mund, denn sie hatte lange keine Menschenspeisen mehr zu sich genommen.

Und dann war der Fischer bei seinem Iglu angekommen. In Windeseile kroch er in sein Schneehaus hinein und sank auf das Nachtlager, wo er sich keuchend und stöhnend von dem Schrecken erholte und den Göttern dankte, dass er dem Verderben noch einmal entronnen war.

Im Iglu herrschte vollkommene Finsternis, und so kann man sich vorstellen, was der Fischer empfand, als er seine Öllampe anzündete und nicht weit von sich, in einer Ecke der Hütte, einen völlig durcheinander geratenen Knochenhaufen liegen sah. Ein Knie der Skelettfrau steckte in den Rippen ihres Brustkorbs, das andere Bein war um ihre Schultern verdreht, und so lag sie da, in seine Angelleine verstrickt.

Was dann über ihn kam und ihn veranlasste, die Knochen zu entwirren und alles vorsichtig an die rechte Stelle zu rücken, wusste der Fischer selbst nicht. Vielleicht lag es an der Einsamkeit seiner langen Nächte, und vielleicht war es auch nur das warme Licht seiner Öllampe, in dem der Totenkopf nicht mehr ganz so grässlich aussah -aber der Fischer empfand plötzlich Mitleid mit dem Gerippe. "Na, na, na", murmelte er leise vor sich hin und verbrachte die halbe Nacht damit, alle Knochen der Skelettfrau behutsam zu entwirren, sie ordentlich zurechtzurücken und sie schließlich sogar in warme Felle zu kleiden, damit sie nicht fror.

Danach schlief der Gute erschöpft ein, und während er dalag und träumte, rann eine helle Träne über seine Wange. Dies aber sah die Skelettfrau und kroch heimlich an seine Seite, brachte ihren Mund an die Wange des Mannes und trank die eine Träne, die für sie wie ein Strom war, dessen Wasser den Durst eines ganzen Lebens löscht. Sie trank und trank. bis ihr Durst gestillt war, und dann ergriff sie das Herz des Mannes. das ebenmäßig und ruhig in seiner Brust klopfte. Sie ergriff das Herz, trommelte mit ihren kalten Knochenhänden darauf und sang ein Lied dazu. „Oh, Fleisch, Fleisch. Fleisch“, sang die Skelettfrau. „Oh, Haut, Haut, Haut.“ Und je länger sie sang, desto mehr Fleisch und Haut legte sich auf ihre Knochen. Sie sang für alles, was ihr Körper brauchte. für einen dichten Haarschopf und kohlschwarze Augen. eine gute Nase und feine Ohren, für breite Hüften, starke Hände, viele Fettpolster überall und warme. große Brüste.

Und als sie damit fertig war, sang sie die Kleider des Mannes von seinem Leib und kroch zu ihm unter die Decke. Sie gab ihm die mächtige Trommel seines Herzens zurück und schmiegte sich an ihn, Haut an lebendige Haut. So erwachten die beiden, eng umschlungen. Fest aneinandergeklammert.

Die Leute sagen, dass die beiden von diesem Tag an nie Mangel leiden mussten, weil sie von den Freunden der Frau im Wasser, den Geschöpfen des Meeres. ernährt und beschützt wurden. So sagt man bei uns. und viele unserer Leute glauben es heute noch.

(Die Skelettfrau ist eine Originalerzählung von Clarissa Pinkola Estés aus dem Buch "Die Wolfsfrau" - Alle Rechte vorbehalten.)

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in Schifferstadt

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Heilpraktiker für Psychotherapie
in Schifferstadt auf jameda

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