Mediennutzung bei Kindern und Jugendlichen

Suchtgefahr, Risiken & Möglichkeiten zum Umgang mit modernen Medien für Eltern

Handy ErreichbarkeitEs geht bei der Frage um den Medienkonsum von Kindern und Jugendlichen längst nicht mehr um das Ob, sondern eher um das Wie.

Medien sind in den letzten Jahren zum Alltagsbegleiter geworden und Kinder wachsen heute in die Dualität von analogen und digitalen Medien hinein. Eltern haben kaum noch eine andere Wahl, als den Umgang mit Medien zu erlauben bzw. in einem gesunden Rahmen zu fördern. Dabei gehen die Meinungen von Eltern und Kinder bezüglich einer angemessenen Dauer häufig weit auseinander und führen oft zu immer mehr Streitigkeiten oder, im schlimmsten Fall, zu einer Resignation bei den Eltern und einem daraus resultierenden ungehinderten Zugang der Kinder und Jugendlichen.

Ich werde häufig gefragt:

  • Ab wann ist Medienkonsum von Kindern und Jugendlichen denn tatsächlich als gefährlich einzustufen?
  • Was sind möglich Risiken von Mediennutzung?
  • Wie kann ich diesen Risiken vorbeugen?
  • Wie kann ein gesunder Umgang aussehen?
  • Ab wann bedarf es professioneller Unterstützung?

All diese Fragen versuche ich im folgenden Artikel zu beatworten. 

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Medienkisten

Medienkonsum - Wo ist die Grenze zwischen viel und zu viel?

Handy ErreichbarkeitIch beginne mal bei mir: 2011 hatte ich noch kein Smartphone, sondern ein ganz normales Mobiltelefon und kam mit meinem Leben bestens klar. Schon ein Jahr später konnte ich mir nicht mehr vorstellen, wie mein Leben ohne Smartphone noch stattfinden sollte. Ich telefoniere keineswegs mehr, doch der Unterschied zwischen diktierbaren kostenlosen Nachrichten über einen Messenger zu kostenpflichtigen und mühselig einzutippenden Tasten-SMS ist für mich gewaltig. Außerdem bin ich ein großer Hörbuch Fan und vorher musste ich mir CDs im CD-Player oder noch früher dem mobilen Kassettenabspielgerät überall mit hinnehmen. Das war weitaus umständlicher als das heute zu handhaben ist. Im Urlaub kann ich meine Mails checken, bekomme als Selbständige meine Telefonnachrichten per Mail geschickt und kann dringende Mails ganz einfach gleich beantworten oder gar mit einem Patienten in Not ein Skype-Gespräch führen. Das spart viel Zeit, macht mich unabhängiger, ist bequem. Ein Spielchen zwischendurch ist ja auch nicht verkehrt, die Meditationsanleitung gibt es ebenfalls per App, was das Gewissen beruhigt. Ich habe noch keine Freunde, die ständig aufs Handy schauen, so dass es mich stören würde – aber ich höre es oft in der Praxis …. Und genau deshalb ist es mir wichtig, das hier einmal zum Thema zu machen: 

  • Neuerdings zeigt mir mein Smartphone sogar seit einiger Zeit an, wieviel Wochenzeit ich am Bildschirm verbringe. Die steigt ... 
  • Wie wichtig es mir geworden ist, merke ich jedes Mal genau dann, wenn es kaputt geht oder ich es verlegt habe, oder glaube, es verloren zu haben! Dann bricht nämlich Hektik aus!
  • Schon vor 5 Jahren sagte mir eine vielbeschäftigte Klientin, sie halte sich für handysüchtig und wolle dies bewusst begrenzen.
  • Immer öfter höre ich von Problemen bei Klienten, die durch Facebook, Cybermobbing, Handysucht bei Jugendlichen und Kindern, ...
  • Ärger über Angehörige und Freunde, die beim Gespräch nicht mehr konzentriert sind, sondern nur mit Ihrem Handy beschäftigt sind
  • Firmen verlangen, dass Mitarbeiter auf der Toilette das Handy abnehmen (!?)

Können Sie zu sich ehrlich sein: Wie viel Zeit verbringen Sie täglich an Ihren Handys, Tablets und mit dem Konsum anderer audiovisueller Medien? Ob es das Überbücken von Wartezeiten, die abendliche Lieblingsserie, das Beantworten von Nachrichten, das Hörbuch auf dem Weg zur Arbeit oder das Scrollen durch den Feed bei Facebook oder Instagram ist – da kommt sicher auch bei Ihnen einiges zusammen.

 

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