Eine kreative Mutmachgeschichte über Buddha

Als ich die Geschichte von Gautam Buddha hörte, fragte ich mich, was aus seiner Frau und seinem Sohn wurde, die er zurückgelassen hatte ...
Dieser Artikel von Vikram Bhattacharya schaut ehrlich auf diesen Teil der Geschichte.

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Er verließ sie mitten in der Nacht. In der Nacht, in der ihr Sohn geboren wurde. Als ihr das klar wurde, war sie am Boden zerstört. Doch sie beschwerte sich nicht und scheinbar verlor ihr Leben jeglichen Sinn. Der einzige Grund für sie, jetzt noch zu leben, war ihr Sohn. Sie wollte, dass er zu einem Mann heranwuchs, zu dem die Welt aufschauen würde.
Ihre Freunde und Verwandten kamen immer wieder und baten sie, den Mann zu vergessen, der sie verlassen hatte und ihr Leben neu zu beginnen, wieder zu heiraten. Doch sie lehnte ab.
Sie war jung und schön und die Freier standen vor ihrer Tür an, aber sie lehnte jeden von ihnen ab.

Dann kehrte er eines schönen Tages zurück, stand vor ihr und sie konnte sich kaum an ihn als den Mann erinnern, der sie verlassen hatte.

„Sie nennen dich jetzt den Buddha?”, fragte sie ihn sanft.
„Ich höre, dass sie es tun”, antwortete er ruhig.
„Was bedeutet das?”, erkundigte sie sich weiter.
„Ich denke, es bedeutet der Erleuchtete”, sagte er.
Sie lächelte und schwieg eine Weile.
„Ich nehme an, wir haben beide etwas gelernt. Deine Lektionen, oh Buddha, werden die Welt geistig bereichern, aber meine Lektion wird leider weitgehend unbekannt bleiben.”
Er fragte: „Und was ist das für eine Lektion?”
Ihre Augen funkelten mit unvergossenen Tränen:

„Dass eine mutige Frau niemanden braucht, um sie zu vervollständigen.”

Diese Geschichte stammt aus Indien, aus einem Land, in dem eine Frau noch immer nichts wert ist. Und auch wenn das hier anders ist, höre ich viel zu oft, dass gerade in den Köpfen so einiger Menschen die jahrtausendelange Praxis, Frauen als minderwertig und weniger wichtig anzuschauen, noch immer herumspukt. Auch wenn die junge Generation heute mehr Chancen auf Entwicklung und geistige Freiheit hat, so höre ich doch von vielen Jugendlichen und Frauen, wie wertlos sie sich fühlen. Ich möchte ihnen hiermit Mut machen. Die Aufgaben, die am wenigsten gesehen werden, sind oft die wichtigsten!
Und es bedeutet wie in dieser Geschichte, dass sie SELBST dem, was sie sind und tun, auch seinen Wert zugestehen und sich selbst und das Wertesystem, dem Sie mit ihrem Herzen folgen, anerkennen.

 

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